Von leckerer, würziger Salami aus Schweinefleisch, über leichten, kalorienarmen Aufschnitt aus Putenbrust, bis hin zu deftiger Wildschweinbratwurst, von Tieren die ihr Leben frei im Wald verbringen durften: Wurst selber herzustellen hat viele Vorteile.

Die richtigen Utensilien erleichtern die Arbeit

Wer sich als Hobby Metzger versuchen möchte, kann schon nach relativ kurzer Zeit und mit vergleichsweise wenig Aufwand seine ersten selbst hergestellten Wurstspezialitäten genießen. Mit den richtigen Utensilien wie zum Beispiel einem Fleischwolf, ein paar besonders gut geeigneten Fleischer Messern und natürlich Gewürzen, die ganz auf den persönlichen Geschmack abgestimmt sind, können sich auch Anfänger leicht ihre erste selbst hergestellte Wurst schmecken lassen.

Wissen, was auf den Tisch kommt

Die eigene Wurst herzustellen hat zahlreiche Vorteile. Ein großer Pluspunkt ist beispielsweise, dass Hobby Metzger immer ganz genau wissen, welche Zutaten ihre Wurst enthält und was bei ihnen auf den Tisch kommt.
Immer wieder berichten Medien davon, wie Verbraucher gerade bei den Inhaltsstoffen von Wurst und Fleischwaren genarrt werden. Oftmals enthalten Wurstprodukte keineswegs (nur) die Sorte Fleisch, die auf der Packung angegeben ist. Nicht selten werden zudem Lebensmittelskandale aufgedeckt, bei denen Kunden von Krankheitserregern in Wurst und Fleischprodukten erfahren.
Wer jedoch seine eigene Wurst herstellt und dafür Fleisch von Tieren verwendet, die er entweder selbst geschlachtet hat, oder über deren Herkunft er zumindest genau Bescheid weiß, ist von derartigen „Überraschungen“ nicht mehr betroffen.

Mit gesundheitsbewusster Lebensweise ein Zeichen setzen

Auf dem eigenen Grundstück Tiere zu halten, um sie anschließend selbst zu essen, liegt absolut im Trend. Denn zum einen kann so jederzeit genau kontrolliert werden, was für Fleisch in der verzehrten Wurst steckt. Zum anderen setzen Verbraucher auf diese Weise zusätzlich ein deutliches Zeichen gegen die Massentierhaltung.
Denn so wissen Konsumenten ganz sicher, dass die von ihnen verzehrten Tiere ein schönes Leben unter guten Bedingungen hatten. Wenn beispielsweise ein Huhn unter freiem Himmel im Boden scharren, ein Schwein entspannt in der Sonne liegen oder ein Reh ganz natürlich im Wald aufwachsen konnte, kann auch das Fleisch mit gutem Gewissen gegessen werden.
Selbstversorger zu sein, oder sich zumindest so weit wie möglich von gesunden, selbst angebauten und herstellten Lebensmitteln zu ernähren, ist derzeit ein Ziel vieler Deutscher.

Wer seine eigene Wurst herstellt, kann nicht nur sicher sein, ausschließlich gute und gesunde Zutaten zu verwenden, sondern sie zudem ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen. Ob Knoblauch verwendet wird oder nicht, ob vielleicht ein Prise Kümmel oder Paprikagewürz beigemischt wird oder ob die Wurst fast ohne zusätzliche Gewürze auskommt, bleibt dann jedem selbst überlassen. Auch Kräuter – die vielleicht ebenfalls selbst angepflanzt wurden – können natürlich in die eigenen Wurstsorten gegeben werden. Leberwurst mit Schnittlauch oder Salami mit Pfefferrand ist ebenso einfach zuzubereiten, wie Pasteten, die mit Beeren aus dem eigenen Garten verfeinert sind.

Mit der eigenen Wurst Geld sparen

Nicht zu unterschätzen ist außerdem der Preisvorteil, den selbst hergestellte Wurst mit sich bringt. Denn eine gute Wurst kann schon mal recht teuer sein. Gerade wenn Verbraucher beim Kauf auf Bio-Qualität achten, muss oftmals tief in die Tasche gegriffen werden. Wer seine eigene Wurst herstellt, spart also auch noch viel Geld.